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Beschaffenheit der Zeit Drucken E-Mail

Wir bemerken so etwas wie den Fluss der Zeit, weil sich räumliche Phänomene in uns und um uns herum verändern. Raum und Zeit sind also nur zwei Seiten einer Münze oder zwei Begriffe, die dasselbe beschreiben.

Und weil manche Prozesse besonders regelmäßig ablaufen, vermuten wir, dass Zeit etwas ist, dass gleichmäßig und linear abläuft. Dies ist jedoch nur ein sehr kleiner Teil der Wahrheit.

Haben Sie nicht auch schon die Erfahrung gemacht, dass es Phasen in Ihrem Leben gibt, in denen sich die Ereignisse überschlagen, zig Menschen auf einmal gleichzeitig etwas von Ihnen wollen? Oder Zeiten, in denen sich gar nichts rührt?

Warum ist das so?

Diese Qualität der Entwicklung in der Zeit hat einen bestimmten Grund. Wie in der Einführung beschrieben, haben wir es mit den Eigenschwingungen eines Kettensystems aus Nukleonen (Protonen, Neutronen) zu tun. Das Spektrum dieser Eigenschwingungen ergibt ein logarithmisch hyperbolisches Fraktal. Dies bedeutet, die Zeitpunkte höchster Ereigniswahrscheinlichkeit – (Sub-)Knoten – sind logarithmisch hyperbolisch verteilt.

Das geballte Auftreten von Ereignissen hat also in der Beschaffenheit unserer Materie eine natürliche Ursache. Und, wie wir auch hautnah erleben können, hat es keine linear gleichmäßige Verteilung.

Abb. Fundamentales Fraktal, hier der Schwingungsperioden

FF

Darin ist auch die Ursache zu finden, warum unsere Wahrnehmung des Lebens mit zunehmendem Alter das Leben immer komplexer erscheinen lässt. Genau diese Eigenschaft zeigt auch das Fundamentale Fraktal. Mit zunehmendem Alter eines Prozesses kommen immer mehr unterschiedliche Zyklen hinzu und Hauptknoten hoher Priorität werden immer seltener. Und es kommt bei der Umrechnung aus der logarithmischen Betrachtung in die 3-dimensionale Wirklichkeit zu einer exponentiellen Ausdehnung der Ereignisdichten ((Sub-)Knoten repräsentieren hohe Ereignisdichte). 

Da es sich beim Fundamentalen Fraktal um ein Spektrum an Eigenschwingungen handelt, bedeutet dies, dass (Sub-)Knoten des Fraktals neu hinzukommende Schwingungsperioden repräsentieren. Die bereits erfahrenen Schwingungsperioden bleiben erhalten und werden weiterhin erlebt. Die Überlagerung der bereits vorhandenen mit den neu hinzukommenden Schwingungsperioden sorgt damit für die zunehmende Komplexität.

Als Kind sind wir ein junger Prozess, unsere Wahrnehmung ist einfach, das Leben ist einfach. Es fällt leicht, in Resonanz zu bleiben. Kleinkinder können gar nicht anders. Sie sind auf natürliche Art weise. Auch das ist gar nicht anders möglich, man könnte sagen die Resonanz mit dem "Schöpfer" ist zu stark.

Das Leben wird zwar nicht schwieriger, durch verschiedenste, hinzukommende Erfahrungen jedoch werden unser Denken und unsere Wahrnehmung komplexer, vielfältiger.


Mit zunehmendem Alter blicken wir auf eine Vielzahl von Ereignissen zurück, die bis in unsere Gegenwart wirken und sich überlagern. Wir müssen eine zunehmende Anzahl von verschiedenen Einflüssen beachten und mit der damit verbundenen Komplexitätszunahme zurechtkommen.


 
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