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Die Maya verblüffen uns schon mit der Verwendung der Langzählung, die die 20 als logarithmische Basis verwendet, wobei 20,09 = e3 mit e = 2,7182818... Damit gibt die Langzählung das Fundamentale Fraktal (FF) in vereinfachter Weise wieder.
Die kleinste Zeiteinheit in der Langzählung bildet der Tag, welcher am rechten Rand des sog. Grünen Bereichs zu finden ist. Durch den Faktor 20 erhalten wir für die nächsthöhere, volle Stelle einen Zyklus von 20 Tagen, der wieder am rechten Rand des Grünen Bereichs positioniert ist.
Der Grüne Bereich (GB) ist jeweils an den Rändern eines Hauptknotenbereichs zu finden. Er markiert das Ende des vorhergehenden und den Beginn des nachfolgenden Hauptknotens. Im GB überschneiden sich zwei benachbarte Hauptknotenbereiche. Mithin überlagern sich auch dort ihre Qualitäten.
Untersucht man Zeitabschnitte bzw. Zyklen in der Natur, so fällt auf, dass Reifestadien natürlicher Prozesse und Entwicklungen an den Rändern der Grünen Bereiche zu finden sind. Wie wir aufgrund des Vergleichs mit natürlichen Zyklen aus der Natur wissen, finden wir am rechten Rand des GBs vor allem Zeiträume, die ein finales Reifestadium eines Prozesses darstellen. Als Beispiele seien hier der Tageszyklus, eine Jahreszeit, das Sonnenjahr und ein Menschenleben genannt.
Die Langzählung konzentriert sich also in ihrer Darstellung auf finale Reifestadien in unterschiedlichen Größenordnungen.
Es gibt aber auch Zyklen in der Maya-Zeitrechnung, die sich auf den linken Rand des Grünen Bereichs konzentrieren und vor allem in Ebenen der alltäglichen Verwendung zu finden sind.
Wie wir aufgrund des Vergleichs mit natürlichen Zyklen aus der Natur wissen, finden wir am linken Rand des GBs vor allem Zeiträume, die ein vorübergehendes Reifestadium eines Prozesses darstellen, welcher auf einer höheren Ebene weiterläuft. Als Beispiel sei hier der Schwangerschaftszyklus mit seinen rund 260 Tagen genannt: Der Fötus erreicht die Geburtsreife, tritt aus dem Mutterleib und der Prozess der Atmung kann beginnen.
Die Maya verfolgten u.a. einen 13-, 20-, 260- und 365-Tage-Zyklus. Andere Zeitabschnitte (wie z.B. die 91 Tage des Quartals) werden oft architektonisch in Bauwerken berücksichtigt oder ergeben sich durch Kombination der genannten Zyklen.
Abb.Fundamentales Fraktal,Grüner Bereich (grün umrahmt) zwischen zwei Hauptknoten
Linker Rand
| | Rechter Rand
| | 13 | Tage | 20 | | | Tage
| 91 | | 260 | Tage
| 365 | | 13 | Jahre
| 20 | | 26.000 | Jahre
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Eine genauere Übersicht gibt die nachfolgende Tabelle. Links und rechts außen stehen die exakten Randwerte des Grünen Bereichs, während in der Mitte die gerundeten, an die Maya-Zeitrechnung angepassten Werte der Zyklen zu finden sind. Die Faktoren 20, 13 und 7, die in den Maya-Zeitzyklen eine so wesentliche Rolle spielen („The Mayan Factor- A Path beyond Technology“, José Argüelles, Bear&Company 1987, ISBN 0-939680-38-6), sind also aus dem Fundamentalen Zeitfraktal abgeleitet und stellen sinnvoll gerundete Rechenfaktoren dar. Sie ermöglichen ein bequemes Umrechnen in nächste Grüne Bereiche des Fundamentalen Zeitfraktals in unserer 3-dimensionalen Wirklichkeit, ohne den Logarithmus bemühen zu müssen: Ausgehend von einem Zyklus, befördert uns der Faktor 20 an die qualitativ gleiche Stelle im Fundamentalen Fraktal auf einer fraktal höheren Ebene. Der Faktor 13 macht vor allem dann Sinn, wenn man ihn mit einem finalen Reifezyklus am rechten Rand eines beliebigen Grünen Bereichs multipliziert. Dadurch gelangt man wieder in einen Grünen Bereich auf einer fraktal höheren Ebene, und zwar an den linken Rand. Dies bedeutet, dass eine Abfolge von 13 Reifezyklen, die ein finales Reifestadium repräsentieren, einen Zyklus auf höherer Ebene ergeben, der die Qualität einer Neugeburt bedeutet! Ein Beispiel dafür: 13 x 20 Tage (20 Tage ergeben einen finalen Reifezyklus am rechten Rand des Grünen Bereichs) ergeben 260 Tage, einen Zyklus am linken Rand eines Grünen Bereichs auf maßstäblich höherer Ebene. Der Faktor 7 ermöglicht die Umrechnung vom linken Rand eines Grünen Bereichs zum rechten Rand des nächsten Grünen Bereichs. Ein Beispiel dafür: 7 x 13 Tage (Qualität einer Neugeburt) ergeben 91 Tage, das finale Reifestadium einer Jahreszeit. Schön ist in diesem Zusammenhang auch, dass 7 just die Differenz der beiden vorgenannten Faktoren 20 und 13 ist. Nachfolgende Abbildung verdeutlicht die Umrechnungen:
Diese Zusammenhänge machen einmal mehr deutlich, dass wir es bei der Kultur der Maya mit einer hochentwickelten zu tun haben, die mit hoher Wahrscheinlichkeit genaue Kenntnis des Global Scaling Phänomens hatte.
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